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Treppe renovieren – so klappt´s!

Wenn die Treppe in der Wohnung oder im Haus renovierungsbedürftig ist, dann ist es meistens nicht mehr ausreichend, diese einfach nur abzuschleifen oder zu versiegeln. Es ist dann notwendig, die Treppe komplett neu zu renovieren und bestimmte Arbeiten innerhalb eines ganzen Treppenrenovierungssystems zu leisten. Alte Treppen aus Holz, Stein oder Beton müssen dann neu verkleidet werden und dies Stufe für Stufe.

Hierzu werden passend für Untertritt, Seit- und Trittstufen passende Stufen mit Montagekleber auf die alten Stufen geklebt. Für jede Treppe sind passende und individuelle Zuschneidungen notwendig. Dies ist nicht ohne professionelle Geräte und Maschinen, beispielsweise aus dem nächsten Baumarkt, möglich.

Treppe renovieren – so klappt´s!

Treppe renovieren – so klappt´s!

Notwendige Vorarbeiten der Treppenrenovierung

Wichtig ist bei den Vorarbeiten zunächst, dass die Treppe von alten Belägen befreit wird, also von Teppich, Linoleum oder alten Lackschichten. Sie müssen zudem sauber sein und frei von Fett sein. Beim Knarren einzelner Stufen sollten Sie mittig von der Trittstufe in die Setzstufe drei 100 Millimeter Schrauben einsetzen. Nun zur Aufdoppelung der Treppenwange, nachdem Sie die ersten Vorarbeiten geleistet haben.

Wichtige Arbeiten an der Treppenwange

Eventuell müssen Sie nur Tritt- und Setzstufen überkleben und Treppenwangen nicht aufdoppeln, je nachdem wie die Treppe beschaffen ist.

  • Hat Ihre Treppe jedoch eine Treppenwange, dann müssen Sie diese aufdoppeln und auch neu verkleiden. Hierzu legen Sie die neue Trittstufe zur Probe auf die alte Treppe auf und dann messen Sie den Überstand, welcher zur Wange der Treppe besteht.
  • Nun schneiden Sie die Leiste passend zu und doppeln die Wange der Treppe auf.
  • Den Treppenkleber tragen Sie in Schlangenlinien auf, dann drücken Sie die Leiste an und befestigen diese mit Nägeln zusätzlich.
  • Wenn die Treppenwange aufgedoppelt ist, fertigen Sie eine Schablone für die Verkleidung an, die passgenau ist. Hierfür nehmen Sie am besten stabiles Papier oder Pappe, beziehungsweise eignet sich für die Schablone auch Kartonpapier im Postkartenformat. Diese legen Sie überlappend an und in die Ecken und verbinden diese mit Klebeband. Die fertige Schablone wird nun auf das Verkleidungsmaterial gelegt, was zum Beispiel Verbundplatten sind. Die Umrisse übertragen Sie mit einem Filzstift.
  • Die Wangenverkleidung schneiden Sie nun mit einer Stichsäge aus der Platte heraus. Sodann heißt es abschließend erst einmal Zuschnitte und Toleranzen prüfen, wobei die Toleranz horizontal maximal 10 mm ist, vertikal maximal 7 mm.

Verkleidung des Untertritts

Auch bei der Verkleidung des Untertritts müssen Sie wieder genaue Messarbeit leisten. Die Untertritte dürfen hinterher jedoch nicht zu stramm sein, daher sollten Sie ein Millimeter breite Fugen rundherum einplanen. Dies auch, um später Risse, Knarzen und Aufwölbungen zu vermeiden. Die eingeplanten Fugen werden später mit elastischer Masse der Kantenversiegelung ab- und verschlossen. Die Untertrittverkleidung sägen Sie dann zu, dazu verkleben und vernageln Sie zusätzlich die Stirnseite der Treppen.

Verkleidung von Tritt- und Setzstufe

Nachdem Sie diese ersten Phasen der Renovierung abgeschlossen haben, geht es an die Verkleidung der Tritt- und Setzstufe. Auch hier heißt es Vermessen und Maß nehmen. Doch anstelle von Papierschablonen nehmen Sie hier am besten Treppenzirkel oder eine Treppenschablone.

Die Schablone können Sie verstellen und das Maß lässt sich einfach und schnell übertragen und abändern. Für anschließende Sägearbeiten nehmen Sie am besten eine Stichsäge, für lange Geraden eine Tischkreissäge oder aber auch eine Handkreissäge mit Führungsschiene. Nacharbeiten hinsichtlich einer Toleranz von mindestens 1 mm bewerkstelligen Sie am besten mit Schleifpapier. Ist dies geschafft, geht es an das Einkleben.

Der Kleber wird wieder schlangenförmig aufgetragen, und zwar auf die Unterseiten der neuen Stufen. Die neuen Stufen auf die alten legen und diese nach hinten an die Setzstufe fest anlegen bzw. anschieben. Nun heißt es noch alles fest andrücken.

Verschließung von Wangenabdeckung und Fugen

Abschließend heißt es verschließen. Und zwar von Wangenabdeckung und Fugen. Vermessen Sie die Oberseite der Wange, schneiden Sie dann die Verkleidung passgenau zu und kleben Sie diese auf. Die Fugen werden mit Kantenversiegelung verschlossen.


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