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Wie baue ich einen Schrank auf – Anleitung

Anleitung zu – wie baue ich einen Schrank auf?

Wie baue ich einen Schrank auf?

Wie baue ich einen Schrank auf?

Was im Möbelhaus um die Ecke oft noch so einfach aussaht, entpuppt sich in der eigenen Wohnung oft zum wahrgewordenen Alptraum. Viele Hobbyhandwerker haben sich in der Vergangenheit schon mit dem Aufbau eines Schrankes oder Regals überschätzt. Immerhin gilt es hier nicht nur, Abmessungen akribisch einzuhalten und gemäß Anleitung zu arbeiten, sondern auch, mitunter schwere Platten mit möglichst viel Feingefühl an die passenden Stellen zu setzen.

Dennoch gilt: das Aufbauen eines Schrankes ist kein Hexenwerk. Im Gegenteil! Mit ein wenig Geduld, ausreichend Platz und eventuell einer weiteren, helfenden Person ist es durchaus möglich, Möbelstücke schnell aufzubauen.

Schrank selbst aufbauen – nutzen Sie das Sparpotenzial!

Jeder, der schon einmal in eine andere Wohnung gezogen ist, sah sich schon mit der Frage „Umzugsservice oder selbst aufbauen?“ konfrontiert. Fakt ist: wer sich hier nicht davor scheut, selbst aktiv zu werden, kann bares Geld sparen. Immerhin werden die meisten Umzugsunternehmen in der Regel nach Aufwand bzw. geleisteten Stunden bezahlt… und gerade große Schränke fordern hier auch die Profis.

Deutlich budgetschonender ist es daher, selbst aufzubauen und gegebenenfalls Freunde zu Hilfe zu holen.

Wichtig: nutzen Sie immer das richtige Werkzeug!

Egal, ob kleiner Seitenschrank oder großes Drei-Meter-Modell: Sie sind immer auf das passende Werkzeug angewiesen. Doch wie sieht dieses eigentlich aus? Die gute Nachricht zuerst: in den meisten Fällen, ist es nicht nötig, Schrauben, Nägel und Co. nachzukaufen. Wer einen Schrank neu kauft, profitiert von der Tatsache, dass genau diese Kleinteile natürlich mitgeliefert werden. Dennoch empfiehlt es sich, vor dem Verlassen des Möbelhauses immer nocheinmal gegenzuchecken, ob ein Zwischenstopp im Baumarkt eingelegt werden muss.

Zudem kann es nicht schaden, neben dem mitgelieferten Werkzeug bzw. den genannten Kleinteilen, auch die eigene Werkzeugkiste in Reichweite zu wissen. Immer hilfreich sind hier Heimwerker-Accessoires, wie beispielsweise…:

  • eine Wasserwaage
  • Schraubenzieher bzw. Bits
  • Inbusschlüssel
  • gegebenenfalls Leim und eine Leiter
  • Küchenrolle zum Entfernen etwaiger Leimreste
  • klassisches Equipment wie Hammer und Staubtücher.

Staubtücher? Genau! Immerhin erweisen sich die einzelnen Schrankteile -auch dann, wenn sie neu aus der Packung kommen- oft als verstaubt. Wer hier vor dem Zusammenbauen genau diese Schmutzpartikel entfernt, hat im Nachhinein weniger Arbeit.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ganz wichtig: wie Sie einen Schrank aufbauen, ist selbstverständlich immer vom jeweiligen Modell abhängig. Dennoch gibt es einige Regeln, die das Zusammensetzen der einzelnen Teile dann doch ein wenig einfacher machen.

  1. Bereiten Sie die Montage vor, indem Sie alle Einzelteile auspacken und sortieren. Hilfreich ist es hier, sich an den einzelnen Aufbauschritten im Plan zu orientieren. Nun sollten auch die einzelnen Werkzeuge in Griffweite platziert werden.
  2. Richten Sie die Bodenplatte des Schrankes waagerecht aus. Sie erkennen sie daran, dass sich hier die Löcher befinden, an denen Sie die Seitenteile des Schranks fixieren können. Die Deckenplatte bildet hier bekanntermaßen das Gegenstück.
  3. Nun werden die jeweiligen Seitenteile und Innenwände mit den beiden großen Platten verbunden. Die Hersteller arbeiten hier in der Regel entweder mit Befestigungselementen oder Holzdübeln. Für noch mehr Stabilität im Zusammenhang mit den Holzdübeln sorgen Sie, wenn Sie diese mit Leim in den Löchern fixieren.
  4. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch die Deckenplatte fehlt, kann das Konstrukt leicht umkippen. Von Vorteil ist es daher, wenn Ihnen eine zweite Person beim Aufbau hilft, die die Platten stabilisiert.
  5. Montieren Sie die Deckenplatte und setzen Sie danach die Rückenwände des Schrankes ein.
  6. Tragen Sie den Schrank dorthin, wo er final stehen soll.
  7. Jetzt ist es wichtig, den Schrank zu fixieren. Nageln bzw. schrauben Sie ihn an der Wand fest und sorgen Sie für zusätzliche Stabilität, indem Sie die Rückwände an der Boden- bzw. Deckplatte und an den Seitenwänden fixieren.
  8. Nun ist es wichtig, das Innere des Schranks mit Leben zu füllen. Hierzu stecken Sie die Befestigungsstifte an den entsprechenden Stellen ein und platzieren die Regalbretter und danach evtl. (und je nach Modell) die Stange für die Kleiderbügel.
  9. Sollte der Schrank über Türen verfügen, ist es jetzt an der Zeit, diese einzubauen. Je nachdem, ob es sich bei Ihrem Modell um einen Schrank mit Schiebe- oder Drehtüren handelt, empfehlen sich andere Vorgehensweisen. Bei Schiebetüren müssen Laufschienen im Schrank eingebaut werden, Drehtüren benötigen, um zu funktionieren, Scharniere. Besonders wichtig ist es hier, auf ein genaues und sauberes Arbeiten zu achten, damit die Kleidungsstücke im Schrank geschützt sind und es gleichzeitig nicht zu Einschränkungen bei der Betätigung der Türen kommt.

Ganz wichtig: planen Sie ausreichend Zeit ein!

Gerade, wenn es sich bei Ihrem Modell um einen vergleichsweise komplexen Schrank handelt, ist es wichtig, dass Sie die einzelnen Arbeitsschritte sauber durchführen.

Die meisten Funktionsstörungen, die nach dem Aufbauen eines Schrankes zu beklagen sind, basieren auf einem unsauberen Zusammenbau. Hier wirkt eine Wasserwaage wunder. Steht der Schrank gerade, wurden die einzelnen Regale ebenfalls gerade eingebaut und sitzen alle Scharniere richtig, reiben die einzelnen Teile nicht aneinander und lassen sich millimetergenau bewegen.


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