Skip to main content

Wie reinigt man ein Holz-Aluminium Fenster richtig?

Da unsere Fenster ständig hohen Belastungen ausgesetzt sind, müssen sie regelmäßig und richtig gepflegt werden. Regelmäßig bedeutet in diesem Fall mindestens einmal im Jahr, aber je nach Wettereinflüssen auch zweimal jährlich. Es folgen nun einige Tipps, wie Sie eine lange Lebensdauer Ihrer Holz-Aluminium Fenster erhalten.

 

Das richtige Putzmittel

Beim Putzen der Scheibe sollten Sie unbedingt auf die Zusammensetzung der Putzmittel achten, denn viele enthalten Salmiakteile, die die Holzoberfläche des Fensters beschädigen können.

Vermeiden Sie deshalb bei der Reinigung von beschichteten Holzteilen alkohol- oder salmiakhaltige, scharfe und kratzende Mittel.

Verwenden Sie stattdessen milde und neutrale Mittel wie Prilwasser und spülen Sie die Oberflächen nach der Reining sorgfältig mit klarem Wasser aus und trocknen Sie diese.

Der Trick mit der Dickschichtlasur

Um zu verhindern, dass die Lasur zu schnell versprödet und abgebaut wird, befeuchten Sie nach dem Fensterputzen einen Lappen mit heller Dickschichtlasur und gehen Sie damit über die trockenen Außenflächen. Konzentrieren Sie sich besonders auf den unteren Bereich, der am stärksten den Witterungseinflüssen und der Sonne ausgesetzt ist. Achten Sie darauf, die Dickschichtlasur nie auf nasses Holz aufzutragen.

Aluminiumoberflächen richtig reinigen

Die Aluminiumoberflächen sind durch die Bewitterung, Eloxierung und Pulverschicht in der Regel äußerst widerstandsfähig. Trotzdem ist eine regelmäßige Pflege und Reinigung dieser Oberflächen nötig, damit sie sauber und widerstandsfähig bleiben.

Solche Oberflächen müssen so schonend wie möglich gereinigt und anschließend sorgfältig mit Wasser ausgespült werden. Ansonsten könnten durch die Reste von Säure, Salzen und Alkalien Korrosionen entstehen. Benutzen Sie auf gar keinen Fall Scheuermittel.

Verwenden Sie zur Reinigung von Holz-Aluminium Fenstern am besten reines Wasser mit geringen Zusätzen von pH-neutralen Mitteln und auf keinen Fall scheuernde oder kratzende Mittel oder Tücher.

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Reinigung ist auch die Temperatur der Alu-Oberfläche.

Sie dürfen auf gar keinen Fall bei direkter Sonneneinstrahlung putzen, denn die Temperatur der Alu-Oberflächen darf nicht höher als 25 °C sein.

Pulverbeschichtete Oberflächen sollten Sie nur einmal im Jahr mit farbneutralen Auto-Lackpflegemitteln pflegen.

So entfernen Sie hartnäckige Verschmutzungen

Zu geeigneten Produkten zur Reinigung von lose haftendem Schmutz werden neutrale wässerige Mittel und neutrale synthetische Reinigungsmittel empfohlen. Wenn die Oberfläche etwa durch Bauverschmutzungen wie Zementmilch oder Kalkspritzer verschmutzt wurde, können Sie schwach saure, wässerige Reinigungsmittel verwenden.

Eine weitere Möglichkeit wäre auch Speiseessig 1:1 mit Wasser zu vermischen, bei hartnäckigen Verschmutzungen auch unverdünnt.

Bei stark fettigen Belägen dürfen Sie organische Lösungsmittel wie z.B. Äthylalkohol verwenden. Jedoch müssen Sie darauf achten, dass die Einwirkzeit möglichst kurz ist, damit keine Schäden entstehen.

Vermeiden Sie außerdem intensives Reiben, denn dieses kann zum Mattwerden oder anderen Schäden führen. Sie dürfen falls nötig auch schwach alkalische, wässerige Mittel verwenden, doch achten Sie dabei auf die Einhaltung der Verarbeitungsvorschriften. Es sollte außerdem selbstverständlich sein, dass Sie beim Kauf der Reinigungsmittel nur solche auswählen, die den Anforderungen der Verordnung über umweltgefährdende Stoffe entsprechen.

Achtung: Diese Reinigungsmittel sind ungeeignet!

Zu ungeeigneten Produkten zur Reining von Alu-Oberflächen gehören ebenfalls stark saure, wässerige Mittel. Auf gar keinen Fall sollten Sie Salzsäuren, Schwefelsäure und andere ähnlich starke Reinigungsmittel verwenden. Essigsäure, Phosphorsäure oder Oxalsäure können nur in geringen Mengen, etwa bis zu einer Konzentration von 0,5 % benutzt werden.

Zur Reinigung von Beschichtungen sind stark alkalische Mittel grundsätzlich verboten, während Reinigungsmittel wie Ketone Glykoläther, Lösungsmittel-Reiniger Ester, Verdünner, Benzine, Chlorkohlenwasserstoffe oder Fleckenwasser eher ungeeignet sind.


Ähnliche Beiträge